
Jedes Jahr kommt es zu tödlichen Stromunfällen und Brandschäden: Hab und Gut werden druch die Flammen zerstört, Menschen werden verletzt oder kommn im schlimmsten Fall ums Leben. Die neue Elektrotechnikverordnung hilft nun, gefährlichen Stromunfällen vorzubeugen: Seit 13. Juli 2010 ist der Einbau von Fehlerstromschutzschaltern bei Neuvermietung von Hauptmietwohnungen verpflichtend, teilt Felix Kreil, Landesinnungsmeister der oö. Elektrotechniker, mit.

Die neue Elektrotechnik-Verorndung legt fest, dass ab sofort bei der Neuvermietung von Hauptmietwohnungen ein moderner Fehlerstromschutzschalter (kurz: FI-Schalter) eingebaut sein muss. Dabei handelt es sich um eine Schutzeinrichtung in Stromnetzen, die den Strom automatisch abschaltet, wenn er den Stromkreis auf falschem Weg (Ersleiter, Mensch) verlässt. Der FI-Schalter schützt gegen gefährliche Stromunfälle und dient zusätzlich der Brandverhütung. Die neue Elektrotechnik-Verordnung trägt damit wesentlich zu einer höheren Sicherheit für Mieter bei.
Fehlerstromschutzschalter sollten in jedem Haushalt eine Selbstverständlichkeit sein, so Innungsmeister Kreil: "Ich appellieren an alle Haus- und Wohnungsbesitzer, ihren Sicherungsverteiler zu kontrolieren und festzuhalten, ob bereits ein 30-mA-Fehlerstromschutzschalter eingebaut ist. Ist dies nicht der Fall, sollte der bestehende durch einen modernen Schutzschalter ausgetauscht werden."
Ist bereits ein FI-Schalter vorhanden, wird empfohlen, diesen mindestens zweimal im jahr auf seine Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Dazu ist die Prüftaste am Schutzschaler zu drücken. Kommt es zu keiner Stromabschlatung, ist der Schutzschalter möglicherweise defekt. Für alle Fragen rund um den Fehlerstromschutzschalter stehen die Sicherheitsexperten von 1200 befugten Elektrounternehmenmit Rat und Tat zur Verfügung.
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